Die Ausbilderinnen der DRK Rettungshundestaffeln Idar-Oberstein und Homburg bestehen mit Bravour Auch wer jahrelang in der Rettungshundearbeit aktiv ist, muss sich alle 18 Monate einer erneuten Prüfung unterziehen, um die eigene und die Einsatzbereitschaft des Hundes unter Beweis zu stellen. Am 23.November 2014 war es wieder soweit. Esther Reifenberg-Hees und Ulrike Kuhs mit ihren Hunden Emma, Amy und Tarek (DRK OV Idar) sowie Geraldine mit Kunigunde und Arco traten in Homburg zur Flächenprüfung an.

Bei der Prüfung müssen Tier und Mensch beweisen, dass sie zuverlässig bei der Suche nach vermissten Personen arbeiten. Neben der Beantwortung von Fachfragen zu Themen wie Sanitätsversorgung, Orientierung und Einsatztaktik standen verschiedene praktische Übungen an. Unter anderem Gehorsamsübungen, sowie konkrete Suchen, bei der in einem circa 30.000 qm großen Waldgebiet eine unbekannte Anzahl von versteckten Personen gefunden werden müssen. „Auch wir erfahrenen Ausbilderinnen müssen regelmäßig beweisen, dass wir und unsere Hunde den hohen Anforderungen der Rettungshundearbeit im Deutschen Roten Kreuz gewachsen sind.“, bemerkt Ulrike Kuhs. „Die jahrelange praktische und theoretische Erfahrung und auch das Ausbilden unserer Staffelmitglieder festigt zwar unser Können, trotzdem ist die Überprüfung durch externe Prüfer auch für uns wichtig und erforderlich.“ „Wir sind neben unserer Ausbildertätigkeit auch als Prüfer für Eignungstests aktiv.“, erwähnt Ester Reifenberg-Hees. „In einem Eignungstest wird festgestellt, ob Hunde die charakterlichen Voraussetzungen besitzen, als Rettungshund eingesetzt zu werden. So tut es uns auch immer wieder einmal gut, auf der andren Seite zu stehen und uns in Prüfungssituationen zu beweisen.“ Dass dieser Beweis gelungen ist, zeigen die hervorragenden Noten aller Hunde. „Ein so hohes Leistungsniveau in allen Prüfungsteilen sehen wir nicht oft bei Prüfungen!“, bemerkten die Prüfer Manuela Schmerker und Michael Herresberg.