Am vergangenen Wochenende traten 16 Hunde des DRK mit ihren HundeführernInnen zur Flächensuche Prüfung an. Ausgerichtet wurde die Prüfung von der DRK Rettungshundestaffel Idar-Oberstein die mit drei Hunden antrat, desweiteren waren die Staffeln aus Zerf, Altenkirchen, Homburg, Nürtingen und Taunusstein vertreten. Insgesamt waren circa sechzig Zuschauer anwesend, da runter Helfer und Freunde der verschiedenen Staffeln sowie interessierte Staffelkollegen aus Alzey und Ingelheim sowie der DLRG Rettungshundestaffel Baumholder. Bei der nach Din 13350 zertifizierten Rettungshundeprüfung müssen Hund und Mensch beweisen, dass sie zuverlässig bei der Suche nach vermissten Personen arbeiten. Neben der Beantwortung von Fachfragen zu Themen wie Sanitätsversorgung, Orientierung, Einsatztaktik standen verschiedene praktische Übungen an, unter anderem Gehorsamsübungen sowie eine Suche, bei der die in einem circa 30.000 qm großen Waldgebiet versteckten Personen gefunden werden müssen. Es dauert circa 2 Jahre bis Hundeführer und Hund in allen Aspekten der Flächensuche sicher ausgebildet sind, betont Esther Reifenberg-Hees, Prüfungsleiterin und Ausbilderin der Staffel Idar-Oberstein. Denn es muss sichergestellt sein, dass die Teams im Ernstfall die zugewiesenen Flächen vollständig absuchen und vermisste Personen ihren Hundeführern anzeigen. Frau Reifenberg-Hees und der Bereitschaftsleiter des DRK OV Idar Holger Grünewald dankten zum Abschluss allen Teilnehmern, Helfern und Besuchern. Darunter auch der DRK Kreisgeschäftsführer des KV Birkenfeld, Jörg Schmitt, der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspektor Raimund Reichert sowie Bürgermeister Frank Frühauf für ihren Einsatz und ihr Interesse an der Rettungshundearbeit.Ein besonderes Dankeschön ging an die beiden externen Prüfer Herrn Erich Mock und Herrn Klaus-Dieter Herrmann, die nach zwei anstrengenden und anspruchsvollen Tagen ebenfalls zufrieden mit dem guten Ergebnis der Prüfung waren.